Wanderpaar genießt den Ausblick an den Kästeklippen, © Stadtmarketing Bad Harzburg
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Harz


Der Harz, das nördlichste Mittelgebirge Deutschlands liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Auf insgesamt 2.226 Quadratkilometern erstreckt sich eine abwechslungsreiche Landschaft, geprägt von tief eingeschnittenen Tälern, Bergen mit unendlichen Laub- und Nadelwäldern, schroffen Felsen, sanften Hügeln, bunten Bergwiesen und klaren Seen.

Geografie/Geschichte

Der niedersächsische Teil des Harzes befindet sich in den Landkreisen Goslar und Osterode am Harz. Der höchste Berg des Harzes ist der Brocken mit 1.141 Metern über NN. Die höchste niedersächsische Erhebung im Harz ist allerdings mit 971 Metern ü.NN der Wurmberg. Die 90 bis 110 Kilometer West-Ost-Ausdehnung und 30 bis 40 Kilometer Nord-Süd-Ausdehnung des Harzes umfassen den Nationalpark Harz, der 2006 als erster länderübergreifender Nationalpark Deutschlands aus den beiden bestehenden Nationalparks Harz (Niedersachsen) und Hochharz (Sachsen-Anhalt) hervorging.

Mittelalter: Der „Harzgau“ wird zuerst in einer Urkunde des Kaisers Ludwig des Frommen aus dem Jahre 814, in der hochdeutschen Form Hartingowe, genannt. Später wird erklärt, dass er von den Haruden bewohnt und nach ihnen der Harudengau (Harudorum pagus) genannt wird. Harud, woraus Hard, Hart und schließlich Harz wurde, bedeutet Wald oder Waldgebirge, und die Haruden sind die An- oder Bewohner des Harud.

Bereits seit dem 12. Jahrhundert prägten Ackerbau und Fischzucht neben dem Silberbergbau die Harzer Wirtschaft. 

Natur, Geologie, Kultur

Der Nationalpark Harz ist der größte Waldnationalpark in Deutschland und umfasst mit seinen 24.700 Hektar (15.800 Hektar in Niedersachsen und 8.900 Hektar in Sachsen-Anhalt) ungefähr zehn Prozent der Gesamtfläche des Harzes rund um den Brocken, von Herzberg im Süden bis Bad Harzburg und Ilsenburg im Norden.

Im Dezember 1992 wurden das ehemalige Erzbergwerk Rammelsberg und die Altstadt Goslar von der UNESCO in die World Heritage List aufgenommen und gelten seitdem als Weltkulturerbe. Mit dem Rammelsberg und der Altstadt Goslar war dieses Prädikat weltweit zum ersten Mal einer ganzen Kulturlandschaft verliehen worden. Zudem hatte die UNESCO mit dem Rammelsberg erstmals in Deutschland ein industrielles Baudenkmal zum Weltkulturerbe erhoben. 2010 wurde das UNESCO-Weltkulturerbe "Bergwerk Rammelsberg und Altstadt von Goslar" um die Oberharzer Wasserwirtschaft erweitert.

Geoparks im von der UNESCO unterstützten Weltnetz können Gebiete mit landschaftlichen oder geologischen Besonderheiten werden. Anfang 2005 bestätigte die UNESCO den „Geopark Harz.Braunschweiger Land.Ostfalen“. In ihm erhalten die Besucher Einblicke in viele verschiedene Abschnitte der Erdgeschichte, zum Beispiel Gesteine des Trias entlang der Salz-Antiklinalen, Schiefer und Dinosaurierreste aus dem Jura, Eisenerze aus der Kreidezeit oder eiszeitlichen Strukturen. Der Geopark umfasst den Harz und das nördlich davon gelegene „Braunschweiger Land“ bis zum Flechtinger Höhenzug. Dazu gehört auch die „Einhornhöhle“ in Herzberg, die größte Besucherhöhle im Westharz. Ein weiteres lohnendes Ziel ist das Höhlenerlebniszentrum der Iberger Tropfsteinhöhle. Dort lernen Besucher die weltweit älteste genetisch nachgewiesene Großfamilie und deren heute lebenden Nachfahren kennen und können die viele Millionen Jahre alte Tropfsteinhöhle erleben. 

Tourismus

Der Fremdenverkehr stellt den Hauptwirtschaftsfaktor des Harzes dar. Klassischer Wintersport, aber auch ausgefallene Schnee-Events wie das alljährliche Nacktrodeln in Braunlage oder etliche Schlittenhunderennen zeichnen den Harz in der kalten Jahreszeit aus. Sobald es wärmer wird, bietet die Mittelgebirgslandschaft zahlreiche lohnende Ausflugsziele sowie Möglichkeiten zum Klettern und Wandern. 

Berühmte Harzfreunde

Johann Wolfgang von Goethe veröffentlichte 1808 die Geschichte von Faust, Mephisto und Gretchen. Das noch heute jährlich am 30. April stattfindende Walpurgisfest auf dem Brocken inspirierte ihn bei seiner Tragödie. Außerdem schrieb Goethe die „Harzreise im Winter“ und Heinrich Heine verfasste seine „Harzreise“. Auch die Maler Caspar David Friedrich, Ludwig Richter, Georg Heinrich Crola ließen sich vom Harz inspirieren.

Zahlen, Daten und Fakten zum Harz

Fact Sheet Harz

Pressemitteilungen Harz

Das Kampagnenmotiv Slowenien, © A. Kaßner
© A. Kaßner
27. Mai 2020

Fernweh Harz

Nach dem wochenlangen Shutdown des Harztourismus will der Harzer Tourismusverband nun mit seiner FERNWEH HARZ-Kampagne die Aufmerksamkeit potenzieller Gäste auf den Harz lenken.


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Bild für Tourismus-News, © ©ant - stock.adobe.com
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24. April 2020

Der Harztourismus in der Corona-Krise

Der Harzer Tourismusverband wendet sich mit einem Hilferuf an die Landesregierungen und weist mit einem Positionspapier auf die dramatische Lage des Tourismus hin.


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Auch der imposante Dachstuhl der Kaiserpfalz kann im virtuellen 3D-Modell besichtigt werden, © GOSLAR marketing gmbh / Screenshot von www.goslar.de
© GOSLAR marketing gmbh / Screenshot von www.goslar.de
22. April 2020

Virtuelles 3D-Modell der Kaiserpfalz in Goslar bietet neue Einblicke

Die Stadt Goslar, die Goslar Marketing GmbH (GMG), das Rammelsberger Bergbaumuseum und die Goslarer Firma „Makerlounge“ haben gemeinsam drei bedeutende Orte als 360-Grad-Aufnahmen visualisiert: Die Kaiserpfalz, das Odeon-Theater und Teile des Besucherbergwerkes Rammelsberg.


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Untere Bodefälle bei Braunlage, © TMN/Alexander Kaßner
© TMN/Alexander Kaßner
22. April 2020

Corona-Krise: Was macht eigentlich der Harzer Tourismusverband?

Wie alle Tourismuseinrichtungen ist auch die HTV-Geschäftsstelle für den Publikumsverkehr geschlossen. Einige Mitarbeiter, deren Arbeitsfelder momentan stark eingeschränkt sind, befinden sich in Kurzarbeit. In anderen Bereichen arbeitet die Geschäftsstelle mit vollem Einsatz weiter.


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Bild für Tourismus-News, © ©ant - stock.adobe.com
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9. April 2020

Plattform für lokale Händler und Gastronomen im Harz wird kostenlos zur Verfügung gestellt

Der Großteil dieser lokalen Unternehmen bietet bereits alternative Dienstleistungen oder auch Möglichkeiten an, deren Ware zum Beispiel auf anderem Wege erwerben zu können. Um diese Angebote zu kommunizieren, ist unter anderem eine Plattform im Internet sinnvoll, wie sie gerade auf Initiative des Verein für Tourismus und Marketing Osterode am Harz e.V von der Agentur HARZKIND erstellt wurde.


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Presse-Kontakt

Harzer Tourismusverband e. V.

Christin Wohlgemuth
Marktstraße 45
38640 Goslar
Telefon: 05321 3404-17

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